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Was ist aus dem Bericht „Internationale Ausrichtung" geworden?

Technisches SEO

Google hat ihn eingestellt. Der Bericht hatte zwei Aufgaben: Er meldete hreflang-Fehler, und er erlaubte es, für eine generische Domain wie .com ein einzelnes Zielland festzulegen. Beides ist entfallen. Laut Googles Hinweis hatte die Länderausrichtung über die Search Console „little value for the ecosystem" und wird nicht mehr unterstützt, während hreflang weiterhin unterstützt und verwendet wird (Googles Hinweis zur Einstellung). Die Ausrichtung ergibt sich jetzt daraus, wie Sie die Website aufbauen und strukturieren.

Wie Google bestimmt, für welches Land eine Seite gedacht ist

Googles Leitfaden zu mehrsprachigen und multiregionalen Websites nennt die folgenden Signale:

  • Länderspezifische Domains wie example.de, ein starkes Signal für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen.
  • Hreflang, in Tags, HTTP-Headern oder Sitemaps.
  • Serverstandort, allerdings kein eindeutiges Signal, da Content Delivery Networks von überall ausliefern.
  • Die Seite selbst: lokale Adressen und Telefonnummern, Sprache und Währung, Links von anderen lokalen Websites sowie Signale aus einem Unternehmensprofil.

Standort-Metatags wie geo.position ignoriert Google. Auch das Attribut lang und die URL zieht es nicht heran, um die Sprache einer Seite zu bestimmen; es liest den sichtbaren Text.

Eine URL-Struktur wählen

StrukturBeispielStärkenSchwächen
Länderspezifische Domainexample.deEindeutige Geotargeting-Wirkung, Serverstandort irrelevantTeuer, mehr Infrastruktur, ein Land pro Domain
Subdomainde.example.comEinfach einzurichten, Server können sich unterscheidenBesucher erkennen womöglich nicht, ob de für eine Sprache oder ein Land steht
Unterverzeichnisexample.com/de/Einfach einzurichten, geringer Wartungsaufwand, ein HostGeotargeting an der URL weniger offensichtlich, schwerer zu trennen
URL-Parameterexample.com?loc=deKeine nennenswertenVon Google nicht empfohlen

Wofür Sie sich auch entscheiden: Verlinken Sie die Versionen untereinander, damit Menschen (und Googlebot) wechseln können, statt Besucher automatisch anhand der IP-Adresse oder der Browsersprache umzuleiten.

Prüfen, ob die Ausrichtung ohne den Bericht funktioniert

  1. Filtern Sie im Leistungsbericht Seite auf den Ordner oder die Subdomain eines Marktes und öffnen Sie den Tab Länder. Die meisten Impressionen sollten aus diesem Markt stammen.
  2. Filtern Sie dann nach Land und öffnen Sie den Tab Seiten. Wenn Suchende in Frankreich überwiegend Ihre englischen Seiten sehen, wird die französische Version nicht ausgewählt.
  3. Vergleichen Sie Zeiträume, nachdem Sie hreflang oder die URL-Struktur geändert haben, denn die Wirkung zeigt sich erst mit Verzögerung.

Hreflang selbst behandelt der Beitrag hreflang in der Search Console prüfen.

So hilft AutoPSEO

Der Internationalisierungsbericht führt diese Prüfungen des Leistungsberichts für alle Märkte auf einmal durch. Er erkennt den Markt jeder URL anhand ihres Ordners oder ihrer Subdomain, lässt Sie entscheiden, ob ein mehrdeutiger Code wie /es/ für Spanisch oder für Spanien steht, und zeigt für jedes Land den Anteil der Impressionen, der die vorgesehene Version erreicht hat, dazu eine Heatmap aus Märkten und Ländern. Der Länderbericht deckt die alltägliche Sicht darauf ab, woher Ihr Traffic kommt.

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